Welternährungstag

Am 16. Oktober war Welternährungstag

Wir durften von TanteLemi folgenden Beitrag übernehmen.

Im Jahr 2016 litten 815 Millionen Menschen weltweit an Hunger. Jeder 9. Mensch hat nicht die minimal erforderliche Nahrungsmenge zur Verfügung. Klimawandel und Ressourcenverschwendung in den reichen Industrienationen, ein verzerrter Welthandel und Kriege gelten als die größten Treiber des Welthungers.

Doch auch die Privatisierung von Saatgut bis hin zur Monopolisierung der Landwirtschaft bedeuten eine massive Bedrohung der weltweiten Ernährungssituation. Denn nur eine Handvoll internationaler Chemie- und Agrarkonzerne kontrollieren heute den globalen Saatgutmarkt. Die 10 größten unter ihnen machen 75 % des Marktes unter sich aus.

Es sind gerade Bauern in Entwicklungsländern, die zunehmend in die Abhängigkeit der Konzernriesen geraten. Die Folge: Auf dem Land leben drei Viertel aller Hungernden, davon 50 % Kleinbauern. Denn für ihre Ernährung und ihr Einkommen können viele Bauern nicht mehr unabhängig aufkommen. Im Südsudan etwa haben ausländische Investoren bereits 9 % der Landfläche fest im Griff.
Quellen Zahlen: Welthungerhilfe, „Recht auf Nahrung“ (ZeitOnline)

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